Rosettennebel, NGC 2246 (Mon)

Rosettennebel, NGC 2246 (Mon)

Auf das Bild klicken für eine größere Version


Datum/Ort: 6. März 2010, AAR-Sternwarte in Presberg
Belichtung/
Filter:
1 x 5 Minuten, 4 x 10 Minuten
13 nm Astronomik Hα
Kamera: SBIG ST10XME (-25°)
Optik: 26 cm-Newton auf Gemini 41 Observatory
Fokussieren mit Robofocus
Deblooming, Flatkorrektur, Darkabzug, Registrieren und Summieren: MaximDL,
Tonwertkorrektur und Gradationskurven: Photoshop CS.



Die Autoguiding-Impulse gingen zum ersten Mal nicht über den Laptop via USB-zu-Seriell-Adapter zur FS2, sondern direkt von der Kamera zum ST4-Port der Elektronikbox.
Und siehe da, die Abweichungen von der Ideallinie waren minimal, der Leitstern blieb, wo er hingehörte und haute nicht in Windeseile nach einer Seite ab.
Der vermeintliche Fortschritt, den Kabelwust eingedämmt zu haben und alles auf USB getrimmt zu haben, hat sich als irritierendes Hindernis auf dem Weg zu guten Ergebnissen erwiesen.
Den Nebel habe ich zwei Jahre vorher mit völlig anderer Ausrüstung aufgenommen:

Rosettennebel (Mon)

Auf das Bild klicken für eine größere Version

Datum/Ort: 15. Februar 2008, ab 23:04 MEZ, AAR-Sternwarte in Presberg
Belichtung/
Filter:
8 x 10 Minuten
13 nm Astronomik Hα
Kamera: Sigma 1603 (-20°)
Optik: 4"-TMB-Refraktor auf Gemini 41 Field der AAR
Fokussieren per Hand mit Hilfe von MaximDL 4.6
Webcam-Guiding mit MaximDL durch 4"-FH-Refraktor
Darkabzug, Registrieren und Summieren: MaximDL,
Deblooming mit DeBloomer von Ron Wodaski;
Tonwertkorrektur und Gradationskurven: Photoshop CS

Aufgenommen mit tatkräftiger Hilfe von Thomas Arndt.
Im Winter 2008 hatte ich mir von Astroelektronik Fischer eine echte CCD-Kamera gekauft, eine Sigma 1603.
Eine wunderbare, kompakte und robuste Kamera, schnell und unkompliziert.
Schnell waren ein motorisiertes Filterrad, RGB-Filter und UBVR-Photometie-Filter bestellt.
Aber der Chip der 1603 hatte einen Defekt, er zeigte – obwohl laut Kodak ein Class 1-Chip – Artefakte: viele vertikale Linien, die erst nach höherer Sättigung mit Signal aufgefüllt wurden.
Der Chip reagierte nicht linear, was photometrische Messungen nicht zuließ, und das ließ sich nicht beheben. Schweren Herzens gab ich die Kamera zurück.
Wenn ich geahnt hätte, wie lange es dauern würde, bis ich mit der neuen Ausrüstung Bilder vergleichbarer Qualität produzieren würde, hätte ich mir das vielleicht anders überlegt.

© Friedhelm Hübner, letzte Aktualisierung:  16.01.2017